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Die ARD muss jetzt Verantwortung für ihre falsche Berichterstattung tragen

2.5.12 12:37
Ich habe mich dazu entschieden, die ARD auf Schadensersatz zu verklagen. Deren Reporter Hajo Seppelt hat mich in der Sportschau öffentlich denunziert. Er hat die Behauptung aufgestellt, an mir sei eine verbotene Blutbehandlung durchgeführt worden. Diese Behauptung ist falsch und hat mir erheblichen Schaden zugefügt. Ich habe durch diese fehlerhafte Doping-Berichterstattung der ARD eine lukrative Vereinbarung mit einem Sponsor verloren, der mich auf dem Weg zu den Olympischen Spielen nach Sotschi fördern wollte. Dies macht deutlich, dass es mir bei der Klage nicht nur um den an mir verübten Rufmord und den daraus resultierenden Imageschaden, sondern auch um eine Entschädigung für einen schwerwiegenden finanziellen Sponsoringverlust geht.

Der Fehler Seppelts und seines Kollegen Uli Loke ist umso gravierender, da ich im Vorfeld der Sportschau-Berichterstattung auf Anfrage darauf hingewiesen habe, dass ich nichts Verbotenes getan habe. Ich habe sogar noch darum gebeten, alles zu vermeiden, einen anderen Eindruck zu erwecken. Doch genau das Gegenteil ist geschehen, zahlreiche neuerliche Dopingschlagzeilen mit meinen Namen waren die Folge. Ich bin immer noch angewidert von dieser Art des Hetzjournalismus. Jetzt muss die ARD für dieses fahrlässige und unentschuldbare Fehlverhalten ihrer Mitarbeiter die Verantwortung tragen.

Die ARD-Sportschau hatte am 28. Januar 2012, einen Tag vor der Ausstrahlung des oben genannten Beitrages, die Anfrage an mich gerichtet, ob bei mir eine Abnahme, UV-Bestrahlung und Re-Injektion des Blutes durch den Erfurter Sportmediziner Andreas Franke durchgeführt worden sei. Zudem wollte man bis zum nächsten Tag um 16.00 Uhr u.a. wissen, ob ich im Zuge der Ermittlungen gegen den Sportmediziner Andreas Franke schon von der Staatsanwaltschaft Erfurt als Zeuge vernommen worden sei.

Am 29. Januar 2012, um 14:46 Uhr erhielt die ARD daraufhin folgende Auskunft von mir:
„Wie ja bereits bekannt ist, bin ich weder Betroffene der staatsanwaltlichen Ermittlungen noch der daraus resultierenden Verfahren der NADA. Von daher bitte ich, um Verständnis, dass ich mich im Rahmen von Verfahren, die sich zum Teil gegen eine meiner Teamkolleginnen richten, nicht äußern werde. Darüber hinaus möchte ich einmal mehr betonen, dass ich während meiner gesamten Karriere niemals gedopt, niemals zu unerlaubten Mitteln oder Methoden gegriffen habe. Ich bitte darum, dies anlässlich einer etwaigen Berichterstattung zu berücksichtigen und alles zu vermeiden, einen anderen Eindruck zu erwecken.“

Im Sportschau-Bericht des gleichen Tages wurde dann zwar erwähnt, dass man eine Stellungnahme von mir erhalten habe, der Inhalt allerdings wurde verschwiegen. Stattdessen wurde behauptet, ich gehöre zu den Patienten von Herrn Dipl. med. Franke, an denen eine verbotene Blutbehandlung durchgeführt worden sei. So wird heutzutage Meinung gemacht. Unfassbar!

Die WADA hat auf Anfrage der NADA zwischenzeitlich klargestellt, dass die UV-Behandlung von Blut, so wie sie in der Praxis von Herrn Dipl. med. Franke praktiziert wurde, erst seit 2011 verboten ist. Keines der bei der NADA nun noch anhängigen Verfahren wegen Anwendung der in Erfurt praktizierten UVB-Methode richtet sich gegen mich. Aus diesen Gründen, ist es wohl mehr als verständlich, dass ich die ARD nun zur Rechenschaft ziehen werde.

In diesem Sinne, bleibt mir gewogen,
Eure Claudia

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